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Le Grand Macabre

Die formidable, passend groteske Version der Neuen Oper Wien taugt natürlich als musikalische Einstimmung auf das, was da im Dezember von manchen erwartet wird. Es würde sogar irgendwann eine Wiederaufnahme verdienen.(...) Das amadeus-ensemble unter Walter Kobera meistert die schriffen Strukturen wie die irrwitzigen orchestralen Kulminationen und die kontemplativen Momente der raffinierten Partitur durchwegs (und bisweilen apokalyptisch) wirkungsvoll. (Der Standard, Ljubisa Tosic)

Herrlich jedoch, wie viel Schlagkraft, aber auch subtile Schönheit das "amadeus ensemble-wien" unter Kobéras Leitung für die komplexe Partitur aufbringt, in die Ligeti mit diebischer Freude von barocken Formennüber Serialismus bis zu Zeichentrick-Klängen alles verwoben hat. Herzlicher Jubel für das ganze Ensemble. (Die Presse, Walter Weidringer)

Eine Herausforderung, der sich Walter Kobéra und das amadeus ensemble wien routiniert angenommen haben. Gekonnt setzen sie die unterschiedlichsten Musikblöcke in ein dramatisches Ereignis. Der Klang war hervorragend und das Vokalensemble gut verständlich. (www.terz.cc, Andreas Karl)

Die Neue Oper Wien verfügt in ihrem Gründer und musikalischen Leiter Walter Kobéra über einen verlässlichen Garant für eine spannende Umsetzung musikdramtischer Werke der Nachkriegszeit. So wurde auch dieser Abend in musikalischer Hinsicht keineswegs zu einem musealen Ereignis, sondern zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis dank des engagiert musizierenden amadeus ensemble-wien, das zugleich spannend und witzig war und im begeisterten Applaus des Publikums am Ende dieser Dernière gipfelte. (Der Opernfreund, Harald Lacina)