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Woyzeck 2.0 - Traumfalle

Markus Lehmann-Horn

Das Ensemble singt auf hohem Niveau, Klara ist bei Jennifer Davison in glänzenden lyrischen Händen. Und Neue-Oper-Wien-Chef wie -Dirigent Walter Kobéra und sein Amadeus Ensemble vermitteln profund, dass Komponist Markus Lehmann-Horn für atmosphärisch tragfähige Musik gesorgt hat, die punktuell Sinnlichkeit und Komplexität vereint. Stark auch die Musik zu Kernszenen, jenen Momenten der Brieflektüre, die Lehmann-Horn zu Dialogen zwischen Klara und dem noch hinter Gittern schmachtenden Georg (solide Johann Leutgeb) verwoben hat. Auch das mit (sich verkleinernden) Rahmen arbeitende Bühnenbild von Gilles Gubelmann. Es war Toll. (Der Standard, Lubisa Tosic)

Lehmann-Horns durch vile Stile kaleidoskopartig schimmernde Musik ist atmosphärisch dicht gearbeitet, sinnlich und ansprechend instrumentiert. Die Besetzung ist großartig: Jennifer DAvison als wunderschön tragische Klara, Johann Leutgeb als Furcht einflößender Georg. Dazu ein fünfköpfiges Theaterensemble und natürlich Walter Kobéra mit seinem eindringlichen amadeus-ensemble wien. (Kurier, Marion Eigl)

Die musikalisch auf Spannung und Emotionalität ausgerichtete Kammeroper - souverän und intensiv Walter Kobéra am Pult des amadeus ensemble-wien - wurde von ALexander Medem in der Ausstattung Gilles Gubelmanns dicht und effektvoll in Szene gesetzt. Die Besetzung der Neuen Oper Wien in der Wiener Kammeroper lässt keine Wünsche offen: in den Hauptrollen begeistern Jenifer Davison als Klara und Johann Leutgeb als Georg. Von großer Bühnenpräsenz sind Wilhelm Spuller, Sebastian Huppmann, Celia Sotomayor, Tomasz Pietak und Michael J. Schendinger. (Kronenzeitung, Florian Krenstetter)

Durchschlagender, großer Erfolg für die "Neue Oper Wien" von Walter Kobéra. (...) Die Neue Oper Wien unter Walter Kobéra kann sich zur Stückwahl und professionellen Produktion gratulieren. (Online Merker, Peter Dusek)