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Eine Marathon-Familie

Isidora Zebeljan

Zebeljans fiebrig-hektische, mit witzigen Stummfilmgeräuschen angereicherte Musik, fliegt einem wie ein explodierendes Fass Sliwowitz um die Ohren. Unter den absolut fabelhaften Solisten seien stellvertretend für alle Marco di Sapia, der den ständigen Wechseln von Kopf- zu Bruststimme grossartig und ausdrucksstark meistert, und die mit feinsten Koloraturen brillierende Jowita Sip gelobt. (Volksblatt Liechtenstein)

Nicola Raab vertraut in ihrer Umsetzung auf den Witz des Stücks und ein teilweise sehr präsentes Ensemble. Ein skurriler Abend voll Schwung, Sprach- und Musikwitz. (Kurier)

Nicola Raab hat den Irrsinn flott und deftig inszeniert, als Mitregisseur fungiert die Musik. Sie ist einer auf Kulmination des Skurrilen angelegten Repetitionsstilistik verpflichtet, die ein gutes Ensemble und ein beachtliches Orchester herzhaft umsetzen. (Der Standard)

Das Team um Regisseurin Nicola Raab fand eine originelle Lösung für das Werk. Und das Sängerensemble (u.a. Alfred Werner, Walter Raffeiner, Marco Di Sapia, Jowita Sip und Karin Goltz) war hervorragend. (Kronenzeitung)

Eine ganz wichtige Rolle für den Erfolg der Aufführung spielte die Inszenierung (Nicola Raab), die mit stummfilmhaftem Slapstick der Vorwärtsbewegung der Musik um nichts nachsteht. Aus dem homogenen Ensemble stach vor allem Mirko T. hervor, gesungen und gespielt von Marco Di Sapia, mit gut sitzender, sehr flexibler Stimme. (www.operinwien.at)

Wie die Geschichte dann im Detail abläuft, das verfolge man am besten selbst, denn allein das Tempo oder das dichte Personenspiel in dieser Holzbaracke wie auf echter Erde sind bereits ein Vergnügen. Dies alles derart bruchlos mit dem tollen Spieler- und Sängerensemble (...) zu bewältigen, ist sehr viel und wurde mit großem Applaus bedacht. (Vorarlberger Nachrichten)