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Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Detlev Glanert

Am meisten gewinnt das bissige Werk durch die phantasievolle Umsetzung der interessanten Partitur durch das amadeus ensemble-wien unter Walter Kobéras Leitung. Wenn da einer die Stimmung anheizt, ist er es. (Kronen Zeitung Wien)

Scherz, Satire, Ironie und zeitgenössische Musik: Die Neue Oper Wien serviert eine Grabbe-Vertonung als frech-fröhliche Apokalypse. Die österreich-Premiere im Museumsquartier geriet zum Erfolg, einer schwungvollen Inszenierung von Nicola Raab und einem motivierten Ensemble sei es gedankt. (Die Presse)

Walter Kobéra leitete mit großer Lust, die Verästelungen der Partitur freizulegen, das ausgezeichnete amadeus ensemble-wien schuf damit idealen Nährboden für das insgesamt sehr homogene Sängerensemble. Viel Applaus für die gelungene Aufführung. (Oö Nachrichten)

Das amadeus ensemble musiziert untadelig, und auch die Sänger waren gut besetzt. Gelungen war auch die Inszenierung von Nicola Raab mit ironisch auf die Theaterwelt zielenden Seitenhieben und einer Choreografie von Nikolaus Adler, die für etwas Pepp sorgte. (Der Standard)