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Tea

Tan Dun

Die Neue Oper Wien liefert dem begeisterten Premierenpublikum nur gute Gründe für entrücktes Mitgehen. Dirigent Walter Kobéra, sein vorzügliches amadeus ensemble-wien, Christof Cremers „klassische“ Ausstattung sowie die stimmungsvolle Inszenierung von Carlos Wagner bleiben der Poesie des Werks mit der nötigen Ausdauer auf der Spur. (Die Presse)

Walter Kobéra am Pult des amadeus ensemble-wien weiß mit diesen raschelnden, sanft schwellenden und sich verflüchtigenden Klanglandschaften perfekt umzugehen. Jeder Moment hat da seine Reize. Carlos Wagner hat mit Christof Cremer ein Ritual entwickelt, das sich perfekt in den Raum des Semper-Depots einfügt. Ein eindrucksvoller, vom Publikum akklamierter Saisonstart! (Kronenzeitung)

Regisseur Carlos Wagner hat für das Mindestmaß an Handlung betörend schöne Bilder gefunden, die feine Ausstattung stammt von Christof Cremer). Eine visuell betörende Reise in fremde Kulturen. (Kurier)

Tan Duns Musik wird vom amadeus ensemble-wien und Chor lebhaft musiziert. Doppelt bewundernswert die Sänger: Das Gros singt exzellent und engagiert. Klemens Sander wechselt virtuos zwischen Bariton und Falsett, Steven Gallop schallt klar und kernig, Cornelia Horak gibt eine glühende Prinzessin mit dynamischer Feinabstufung. (Wiener Zeitung)

Tea von Tan Dun sorgt für jubelnde Zuhörer. (Kleine Zeitung)

Die „Seele“ des immer ambitionierten Unternehmens, das sich Neue Oper Wien nennt und das Musikleben der Stadt so bereichert, steht regelmäßig am Dirigentenpult des amadeus ensembles-wien und heißt Walter Kobéra. „Tea“ ist nicht unbedingt einfach zu rezipieren, aber dass Tan Dun wieder etwas Besonderes gelungen ist, kann man nicht abstreiten. (Der Neue Merker)