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Die sieben Todsünden

Kurt Weill

Die fratzenhafte Gesellschaftskritik Bertolt Brechts wird in der Inszenierung der Neuen Oper Wien durch das grelle, minimalistische Bühnenbild (Inszenierung: Leo Krischke) und durch die plakativen Kostüme (Ausstattung: Sofia Mazzoni) unterstrichen. Mehr Phantasmagogie als realistisches Abbild einer Wirklichkeit, wirken "Die sieben Todsünden" im Rahmen des Doppelabends wie ein kurzes, traumatisches Präludium.
(ORF)

Leo Krischke hat die beiden Stücke hart, scharf und stilisiert inszeniert, wobei im Fall des Weillschen Werks, das auch ein Tanzstück ist, gewiss nicht zuletzt die Choreographie von Renato Zanella für die Nachdrücklichkeit des Eindrucks sorgt.
(Der neue Samstag)