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Maschinist Hopkins

Max Brand

Regisseur Peter Pawlik hat […] einen abstrahierenden Ansatz gewählt, Typen statt Menschen, Spielbälle des Profitstrebens, das gnadenlos ausbeutet, die Menschen sozusagen unter die Räder bringt […] – eine starke, leidenschaftliche Konstellation, deren dramatische Wirkkraft man unmittelbar miterleben kann. Mut, Einsatzbereitschaft und unbestechliches Können wurden mit starkem Beifall berechtigt belohnt.
(Salzburger Nachrichten)

Ein Glücksfall einer stimmigen Inszenierung: Peter Pawlik (Regie) und Bernhard Hammer (Bühne) gelingt es, Ideen, Leitmotive und Atmosphäre des Werks in einem stimmigen Raum zu beschwören. […] Walter Kobéra und dem RSO Bratislava war die dichte, dramatische Atmosphäre zu danken. Aus dem Sängerensemble ragt Steven Scheschareg als herzloser Karrierist "Maschinist Hopkins", der seinen Szenen Kraft und Schärfe gibt.
(Kronenzeitung)

Die Aufführung der Neuen Oper Wien freilich ist ein szenisches Ereignis ersten Ranges: Bernhard Hammer hat die Bühne im Wissen, daß weniger oft mehr bedeutet, sensationell bildkräftig ausgestattet. […] Der größte Triumph aber sind die gleichsam lebendig gewordenen Maschinen, ein hinreißender, virtuoser Drahtseilakt (mit Kopf nach unter hängenden Choristen!), wie er im Musiktheater auch unserer Tage wenig seinesgleichen hat. […] Walter Kobéra bringt am Pult des vorzüglich disponierten RSO Bratislava Brands Musik auf den Punkt: Er beschwört Aggressives, Zärtliches, Klangschwelgerisches und legt mit künstlerischem Totaleinsatz ein vehementes und von ihr keineswegs unbedanktes Plädoyer für diese Partitur ab. Fazit: Ein (fast) unbedingtes Ja zu dieser Aufführung bei Zweifeln am Werk – insgesamt ein interessanter, hin und wieder mitreißender Abend, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
(Wiener Zeitung)