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Gerhard Schedl Musiktheaterpreis
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"Wo Schedls Töne erklingen,
ereignet sich Theater."


Gerhard Schedl Musiktheaterpreis der BNP Paribas Stiftung
Ein internationaler Musiktheater-Wettbewerb der Neuen Oper Wien

Die Jury des Gerhard Schedl Musiktheaterwettbewerbs hat sich nach intensiver Auseinandersetzung mit den zahlreichen Einsendungen einstimmig fur

"Woyzeck 2.0 - Traumfalle"
von Markus Lehmann-Horn

Oper in drei Akten nach einer Novelle von Michael Schneider als Gewinnerwerk entschieden. Nicht nur das spannende, dramaturgisch und sprachlich hervorragend gearbeitete Libretto, sondern auch der faszinierende Partiturausschnitt haben die Jury begeistert und uberzeugt. Markus Lehmann-Horns Kompositionsstil zeugt von einem Gespur fur das Musiktheater, nicht zuletzt aufgrund seiner umsichtigen Fuhrung der Vokalstimmen. Die dramaturgische Konzeption von "Bruder Woyzeck - Traumfalle” lässt ganz im Sinne des Namensgebers des Preises eine äußerst positive Perspektive fur das gesamte Werk erwarten.

Der Gerhard Schedl Musiktheaterwettbewerb erbrachte uber 60 internationale Einsendungen, u.a. aus Europa, Sudamerika, Australien, Japan, Singapur, Russland und den USA. Die meisten Teilnehmer waren unter 31 Jahre alt, das jungste Einreicherpaar sogar erst 15 und 14 Jahre alt. Insgesamt dominierten Einreichungen männlicher Teilnehmer. Der Anteil von Librettistinnen machte 27% aus - wesentlich höher als bei den Komponistinnen mit 19%.

Die Jury - bestehend aus Johannes Erath, Christian Gangneron, Detlev Glanert, Paul Griffiths, Mag. Hannes Heher, Dr. Peter Keuschnig, Walter Kobéra, Dr. Brigit Meyer und Dr. Angela Pachovsky - tagte Mitte November.

Im folgenden Jahr wird sowohl die Endfassung der Komposition als auch des Librettos fertig zu stellen sein. In der Saison 2011/2012 soll in Folge das Werk in Wien durch die Neue Oper Wien uraufgefuhrt werden. Eine Kooperation mit einem internationalen Opernhaus ist in Vorbereitung.

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